Koniferenhecken sind das ganze Jahr über grün. Außerdem geben sie einen guten Sicht- und Lärmschutz ab. Diese Hecken sollten 2 Mal im Jahr geschnitten werden und zwar am besten im Frühjahr und im Herbst. Besonders geeignet als lebende Hecken sind Eiben, Thuja und Scheinzypressen. Die Eibe hat grüne Nadeln und rote Früchte. Sie ist immergrün und verträgt auch einen kräftigen Rückschnitt problemlos. Sie wächst langsam und erspart so mehrmaliges Schneiden im Jahr, es reicht also, sie im Frühjahr, vor dem Austreiben zurückzuschneiden.
Bei der Thuja gibt es unterschiedliche Sorten. Brabant hat eine kompakte Form und ist saftig grün. Smaragd dagegen wächst säulenförmig und die Nadeln sind glänzend und von frischem Grün. Bei den Scheinzypressen gibt es mehrere unterschiedliche Farbvarianten. Je nach Sorte variiert die Farbe von Bläulich über Gelb zu Grün. Wegen den vielen unterschiedlichen Angeboten, die es gibt, sollte man sich vom Gärtner beraten lassen, welche Sorte für welchen Zweck am besten geeignet ist. Es gibt aber noch bedeutend mehr Koniferen, die sich als Hecke eignen.
Die Alternative sind immergrüne Laubhecken. Der Kirchlorbeer zum Beispiel bietet aufgrund seines schnellen, kräftigen Wuchses einen dichten Sichtschutz schon im ersten Jahr. Die Pflanze wirkt mit ihren grünen, glänzenden Blättern das ganze Jahr über sehr attraktiv. Weitere Laubheckenpflanzen wären Liguster, die sehr günstig ist, oder auch Rhododendron. Hier kommt dann auch etwas Farbe mit ins Spiel.
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